Meine Reise der Musik

und die dazugehörigen Geschichten

Wie alles began

Der Dudelsack faszinierte mich schon immer und so war es nicht abwegig, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen wollte. Selbst wenn der Dudelsack nicht das modernste aller Instrumente ist, so hat es doch seinen Charme und kommt häufiger vor als man meint und so startete ich meine Kariere als selbstständiger Musikant. Die erste Hürde kam schnell zum Vorschein: Ohne Führerschein, keine Gigs. Zu der Zeit lebte ich Basel und suchte mir schnell eine Fahrschule in Basel um die erste Hürde zu nehmen. Jedermann, der ein Auto hat ist sich des Luxus nicht wirklich bewusst wie es ist kein Auto zu haben und so ich genoss jede Fahrstunde und sogar die Theorie, denn ich wollte ein reisender Musiker werden. Mit der Musik um die Welt.
Es dauerte nur wenige Wochen bis ich meinen Führerschein bei „meine Fahrschule“ absolvierte und schon kurze Zeit später zog ich auch wieder nach Deutschland zurück.
Während Schlagzeuger gleich einen Minibus brauchen so reichte mir ein alter Golf um von A nach B mit meinem Equipment zu kommen. Zwischenzeitig baute ich mir ein kleines Netzwerk von Musikern auf, und hatte auch schon einige Gigs. Man das war großartig. Die große Freiheit, sogar Lieder wurden schon darübergeschrieben und ich war jetzt Teil davon.
Nach nur wenigen Monaten war klar, dass wenn ich wirklich erfolgreich sein möchte muß ich ein eigenes Konzept, eine eigene Show auf die Beine stellen. Etwas was so hip ist damit der Saal gefüllt ist, aber zugleich auch meine Leidenschaft, denq Dudelsack unterstützt. Also, ein Konzept mit weiteren Teilnehmern, Musikanten, Freunden.
Es dauerte gute sechs Monate bis ich das erste Konzept fertig hatte. Man war ich begeistert und aufgeregt zugleich. Meine erste fünf Auftritte, oder besser gesagt, Örtlichkeiten organisierte ein guter Freund von mir. Keine Kosten, gute Reputation der „Konzerthallen“ alles war perfekt. Heute, also 20 Jahre später und zurückblickend muss ich sagen es war eine der aufregendsten Zeiten meines Lebens, so viel ging schief und alles was ich heute mit einer Gelassenheit abwälzen würde brachte mich damals zu absolut emotionalen Grenzwerten.

Eine dieser Momente hatte ich direkt zu Beginn meiner Kariere. Wie gesagt Gigs waren gebucht und auch gut verkauft. Es war ein kleines Kaff bei Karlruhe. Die Schlüssel zum Event bekam ich vorab und die Eigentümer des kleinen Konzertsaales waren in Urlaub. Einer der Gründe warum ich den Konzertsaal umsonst bekam aber das nur am Rande. Unser Konzert war abends um 8. Ich war so aufgeregt, dass ich morgens um 6 bereits im Auto von München nach Karlsruhe saß. Vier Stunden später kam ich am Veranstaltungsort an, stieg aus dem Auto aus, ging direkt, ohne einen Cafe zu haben, zur Konzerthalle, steckte den Schlüssel ins Schloss und nichts passierte... Das Schloss öffnete nicht. Scheiße, dachte ich. SCHEIßE fluchte ich. Was nun....?
Ich nahm mein Handy aus der Hosentasche und rief Kalle meinen Kumpel and, der mir zu dem Gig verhalf. „Kalle“ schrie ich, „die Halle geht nicht auf, der Schlüssel dreht nicht. Ich habe alles versucht.“ Er versuchte mich zu beruhigen und versprach sich um alles zu kümmern. Es dauerte gute 10 Minuten bis er mich zurückruf. „Ralf“ sagte er als er mich endlich nach 10 Minuten zurückrief. „Keine Sorge, es kommt gleich jemand vorbei. Er braucht ungefähr 30 Minuten, dann kannst du rein“ – „ 30 Minuten“ sagte ich sehr fragend? – „Ja 30 Minute und keine Sorgen. Klingel durch wenn Du drinnen bist.“
Ich ging für einen Cafe und in der Tat gute 30 Minuten später kam jemand. Was mir nicht bewusst war, war dass die Eigentümer einen befreundeten Schlüsseldienst München anrief und ein professioneller Schlüsseldienst vorbeikam, die Tür aufmachte und vorrübergehend das Schloss austauschte bis die Eigentümer wieder zurück sind.

Wow dachte ich nur, das ist ein echt feiner Zug, die machen keine oder kaum Kohle damit und scheuen nicht die Mühen um mir zu helfen. Einfach nur wow. Der Schlüsseldienst Profi vom Schlüsseldienst München in München war absolut top.

Langsam aber sicher entspannte ich mich, und konnte mich auf meine erwartete Nervosität einstimmen... Meine Co. Musikanten kamen, nach und nach. Die Bedienungen für den Getränkeservice erschienen auch so langsam und alles verlief gut!

Der Auftritt, meine Show war ein guter Start. Ich sah viele Details die ich ausbessern oder optimieren muss aber im Großen und Ganzen war es echt ok und alles war unter anderem meinem tollen Team zu verdanken.

Im Laufe der nächsten Monate wurden meine Auftritte länger und länger. Teilweise konnte ich für zwei volle Wochen Gigs buchen. Alles verlief mehr und mehr wie eine gut geschmierte Maschine. Doch wie in jeder Industrie, sobald das Unternehmen wächst, kommen Probleme auf einen zu mit denen man vorher nicht gerechnet hat.

So, geschah dieses.
Ich liebe meine Wohnung in München. München bietet einfach viel mit seinen Seen, den Alpen und so weiter und so fort. Wir hatten einige Auftritte in Hamburg und Umgebung und so verbrachte ich die nächsten 2 Wochen im norden Deutschlands. Alles verlief super. Unsere Auftritte waren gut besucht, die Resonanz war super und wir hatte eine Menge Spaß.

Donnerstags morgens rief mich unerwartet Alex an, mein direkter Nachbar in München. Seine Stimme war sonderbar, angestrengt und verzerrt.
„Alex“, sagte ich. „Was ist los?“
Mit angestrengter Stimme antwortet er: „Du, gestern ist bei mir und den Meiers in Haus die Bude eingebrochen worden und verdammt viel wurde entwendet.“
Ich konnte seinen Schock so spürbar in seiner Stimme hören, als würde er direkt neben mir stehen. Ich war sprachlos, und konnte nicht fassen was ich hörte.
Er fuhr fort: „Keine Sorge mit deiner Wohnung ist nichts. Die Einbrecherbande wurde überrascht und flüchtete.“ Er fuhr noch weiter fort und erzählte mir alle Details. Ich erinnere mich noch zur Genüge wie es einem anderen Freund erging und wie verzweifelt vor allem seine Frau war, als die unersetzlichen Familienerbstücke auf einmal abhanden gekommen waren. Der monetäre Wert ist versichert aber Erinnerungsstücke sind manchmal mit Geld nicht zu ersetzen.
Von einem Moment zu dem anderen startete ich zu Paniken. All die Erinnerungen meiner Touren, die signierten Einzelstücke, die signierten LPs und Kollektion historischer Musik Instrumente. Wow, dachte ich nur. Wenn die gestohlen würden werden. Das ist mein ganzes Leben. Unter uns gesagt, es wäre mir Wurscht wenn jemand meine Klamotten stehlen würde. Aber alles andere. Man, ich wurde nervös. Von einer Minute auf die andere und mein Leben änderte sich. Es war bereits Donnerstag und unser letzter Gig endete Sonntagnacht. Nach dem ich Alex versuchte zu beruhigen und sofort nachdem wir unser Telefonat beendeten öffnete ich Google und suchte nach Einbruchschutz München und vereinbarte sofort einen Termin mit Herrn Garin von Einbruchsschutz und Sicherheit in München für kommenden Montag.
Montagmorgen um Punkt 10 klingelte es an meiner Tür in München. Wow, war ich sprachlos nach dem Meeting. Wer mit dem Thema Einbruch noch nie konfrontiert war kann sich fast nicht vorstellen wie krass es ist und wie bösartig diverser Banden sind. Lange Geschichte kurzer Sinn, das Risiko war zu groß und so wurden Sicherheitsschlösser, eine Sicherheitstür und eine Alarmanlage installiert. Alles hat seinen Preis und das Gefühl der Sicherheit welches ich anschließend hatte war absolut jeden Pfennig Wert. So toll es ist immer auf Reisen zu sein so seltsam ist das Gefühl, wenn etwas passieren würde nur weil man nicht zu Hause ist.

Es sind immer Momente wie diese, die einem gewisse Erinnerungen in den Sinn rufen. Kaum war unser Meeting am Montag beendet erinnerte ich mich eine Geschichte meines Fahrlehrers von der Schweiz. Eines Morgens kam er in die Fahrschule und konnte seinen Schlüssel nicht mehr in das Zylinderschloss stecken. Jemand versuchte in der Nacht zuvor einzubrechen und zerstörte dabei das Schloss der Eingangstür. Er war kam noch gut davon, keine Fenster wurden eingeschlagen oder sonstiges zerstört. Aber er musste ebenfalls einen Schlüsseldienst in Basel anrufen der sein Schloss austauschte und anschließend eine Sicherheitsanlage installierte.

Ist das der Preis den man für Erfolg bezahlen muss? Man könnte es so sehen. Im Nachhinein betrachtet vergleiche ich es mit einem Auto. Wenig PS benötigen keine Hochleistungsbremsen oder besonders breite und griffige Reifen. Jedoch wer möchte, nur weil er zu viel PS hat die Kontrolle über sein Auto und über sein Leben verlieren? Und so ist es auch mit der häuslichen Sicherheit. Man sollte seinem Leben immer einen Schritt voraus sein. Nicht wahr? Bis zur nächsten Geschichte aus meinem Leben. 

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