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Die Geschichte der Great Highland Bagpipe
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Wenn man ein wenig über das Wort “Dudelsack” nachdenkt, dann kommt zwangsläufig zu Begriffen wie
Schottland, Highlands, Kilts oder zu prachtvollen Militäruniformen, wie auf dem Foto links. Das ist so auch o.k. Ein Fehler ist es jedoch zu glauben, das der Dudelsack auch eine schottische Erfindung ist.
Der erste Dudelsack der Ähnlichkeiten mit dem uns heute bekannten Dudelsack hat, wurde von den
Griechen und den Römern schon ca. 1000 Jahre v. Chr. gespielt. Seinerzeit wurde, statt eines einfachen Ledersacks, die gesamte Haut eines Tieres ( Ziege etc.) verwendet. Heutzutage wäre das sicher
undenkbar. Der Dudelsack in seiner Urform ( Mit einer Pfeiffe ) wurde dann in ganz Europa durch die römischen Feldzüge verbreitet.
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In der Folgezeit und im Mittelalter entwickelte sich dieser Urdudelsack in den europäischen Ländern
allerdings auf völlig unterschiedliche Art und Weise. Als Beispiel die spanische Gaita (links) das deutsche Hümmelchen (rechts) oder der böhmische Bock. Beliebt wurde der Dudelsack vor allem durch die
vielen Minnesänger, die sich im Mittelalter zu Dutzenden auf den Stadt - bzw. Marktplätzen tummelten. Mit dem Ende des 17. Jahrhunderts verschwand aber die große Beachtung des Dudelsacks. Mit Ausnahme
der schottischen Highlands...
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Hier erfreute sich der Dudelsack auch weiterhin grosser Beliebtheit. Mehr noch, er wurde in der
Folgezeit ständig verfeinert und verbessert. Bis zum 15.Jahrh. wurde hier der Dudelsack in seiner ursprünglichen Form ( mit nur 1 Drone ) gespielt. Die zweite Drone folgte. Der Dudelsack in seiner
heutigen Form ( mit 3 Dronen ) wurde Ende des 16. Jahrh. eingeführt.
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Ein vorläufiges Ende des Dudelsacks erlebten allerdings auch die schottischen Highlander nach dem
Schottisch - Englischen Krieg 1745 / 46.
Nach der verlorenen Schlacht von Culloden am 16. April 1746 begann die systematische Zerschlagung der schottischen Kultur und die Unterdrückung des Volkes. Das Tragen des Kilts, die Dudelsackmusik, selbst die gällische Sprache wurden unter Androhung der Todesstrafe verboten. Das änderte sich aber schon wenige Jahre später als die Englische Krone während der Revolutionskriege dringend Truppen benötigte. Der Kilt, der Dudelsack und die gällische Sprache wurden wieder zugelassen und so die ersten rein schottischen Regimenter aufgestellt.
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Auf diese Weise hielt der schottische Dudelsack im 18. Jahrhundert auch Einzug in die britische Armee.
Das britische Empire sorgte dann in den Folgejahren für die weltweite Verbreitung des Dudelsack in seiner heutigen Form. Während dieser Zeit führten Piper sogar Schlachten an. Diese Piper waren natürlich
völlig ungeschützt, fiel einer, so nahm der nächste die Pipe auf. Der Sound von Pipes während einer Schlacht bedeutete für jeden Feind die absolute Höchststrafe.
Selbst 1944, während der Invasion in der Normandie führten Piper die britischen Truppen an. Diese
Zeiten sind heute sicherlich vorbei, obwohl der Dudelsack nicht nur in der britischen Armee, weiterhin eine grosse Rolle spielt. Auf jeden Fall hat die Armee einen grossen Anteil daran, das sich die Pipe
heutzutage immer größerer Beliebheit erfreut. Außerhalb der Insel haben sich weltweit große Dudelsackszenen gebildet. Hier macht auch Deutschland keine Ausnahme, bei uns gibt es mittlerweile etliche
Pipebands mit sehr guten Pipern.
Zum Abschluss dieser Seite noch ein kurzer Video-Clip der die letzten Zeilen eindrucksvoll
untermauert.
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Army School Of Piping Video
( Externer Brouwser )
Format: swf ( Flash ) / 2,15 Mb / 1min. / Englisch
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